Wer in Florenz vor lauter Kunst und Kultur gar nicht mehr weiß, wo ihm der Kopf steht, sollte sich in einen der spektakulärsten Parks der Stadt, den Boboli-Garten zurückziehen. Von Kunst und Kultur verschont, wird man dort allerdings auch nicht. Im Gegenteil, der Park ist so reich geschmückt, dass er kaum als Park nach heutigen Standards durchgeht. Das soll er auch gar nicht, denn es handelt sich um einen der berühmtesten Gärten Italiens aus dem 16. Jahrhundert. Damals, also vor fast 500 Jahren wurde er dem damaligen Stile entsprechend gebaut und erfreut seine Besucher bis heute mit seinen breiten Kieswegen, den langen Achsen und einem nach heutigem Verständnis extrem pompös anmutenden Einsatz von Schmuckelementen aus Stein. So sieht man Brunnen und aufwendige Statuen so weit das Auge reicht und erkennt noch heute die gewollte Einteilung in öffentliche und halbprivate Bereiche mit samt den klassischen Akzenten wie Nymphen, Brunnen und Gartentempel.
Im Garten Boboli taucht man ein in eine ehrwürdige Stimmung und kann sich zwischen viel Grün und zahlreichen Wasserquellen entspannen. Für Touristen lohnt sich ein Besuch im Park schon allein aufgrund des unglaublichen Blickes auf die Stadt Florenz, den man vom Park aus genießen kann.
Das Besondere am Garten, das ihn von ‚normalen‘ Parks unterscheidet, ist dass seine Grundanlage aus dem 16. Jahrhundert stammt und man dies auch an vielen Stellen deutlich sieht. So stammen viele der Statuen und Brunnen noch aus der Entstehungszeit des Gartens, der daher zu Recht als Freilichtmuseum für Gartenskulpturen mit zahlreichen beeindruckenden Werken aus dem 16. und 17. Jahrhundert fungiert.
Insgesamt hat der Garten eine Größe von 4,5 Hektar. Ursprünglich war er deutlich kleiner angelegt, wurde aber bei umfassenden Erweiterungsmaßnahmen im 17. Jahrhundert auf sein heutiges Ausmaß vergrößert.
Wer einen Trip nach Florenz plant, sollte sich eine Besichtigung der Anlage nicht entgehen lassen. Hier kann man wahrlich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn der Garten bietet auf der einen Seite eine angenehme Auszeit vom Rummel im Stadtinnern, stellt aber zugleich auch eine der wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt dar, die man nicht auslassen sollte. Der Eintritt ist erschwinglich und ein Besuch lohnt sich wirklich.
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Der Boboli-Garten in Florenz
Donnerstag, 24. Februar 2011Infos zu Florenz
Dienstag, 26. September 2006Die Hauptstadt der Toskana und der Provinz mit dem selben Namen, ist die mittelalterliche Stadt Florenz. Wegen seiner kulturellen Bedeutung, wird Florenz oft als das „italienische Athen“ bezeichnet.
Die Stadt Florenz liegt am Fluss Arno und zählt 382.000 Einwohner. Die Heimat reicher Kaufleute und Bankiers, wie die Medici Familie, beherbergt zahllose Gebäude die ihre kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung unterstreichen. Die zauberhaftesten Kirchen, Vertreter verschiedener Bauarten, findet man in Florenz, welches Florenz zu einem beliebten Urlaubsziel in der Toskana macht.
Die romanisch-gotische Kathedrale, Dom Santa Maria del Fiore, der Kloster San Marco oder die Basilica di San Lorenzo- mit der Medici Kapelle und die Gräber der weltberühmten Familie mit dem selben Namen – stehen Touristen offen. Die Kathedrale Dom Santa Maria del Fiore ist in Marmor gekleidet, so leuchtet das Gebäude im herrlichen grün und rosa.
Doch die Meisterwerke dieser artistischen Stadt hören mit den Kathedralen nicht auf. Museen, Kunstgalerien und Paläste lassen sich im historischen Zentrum von Florenz bewundern. Also am besten Ihr Ferienhaus Italien in der Nähe mieten. Vor dem Palazzo Vecchio, der ursprünglich Palazzo della Signoria hieß und heute als Rathaus von Florenz dient, stehen Kopien von Michelangelos David und Baccios Herkules und Cacus.
Im Palazzo Pitti befindet sich die ehemalige Privatsammlung der Medici, darunter Gemälde von Raphael. Das Museum der Uffizien, auch am Piazza della Signoria gelegen, ist eines der wichtigsten Museen für klassische Kunst. Man darf auch den Giardino di Boboli nicht vergessen, einen der typisch italienischen Gärten. Florenz ist zugleich Wiege alter und zeitgenössischer Kunst, als auch Heimat unzähliger weltbekannter Stylisten.
Ein Appartement in Florenz
Freitag, 26. Mai 2006Ich habe mir für unseren Sommerurlaub ein schönes Appartement in Florenz von einem privaten Anbieter gemietet. Die Ferienwohnung liegt im historischen Zentrum von Florenz. Von der Terrasse soll am alle berühmten Monumente der Stadt Florenz sehen können. Ich bin mal gespannt.
Mein Letzter Besuch in Florenz war nicht ganz so entspannt, da ich den ganzen Tag im Büro arbeiten musste und so nur das Nachtleben erkunden konnte. Jetzt werden wir unser Appartement wohl nur zum Übernachten nutzen und den Rest des Tages auf den Spuren der Medici wandeln.
Vielleicht finden wir ja auch in einer der Katakomben den sagenhaften Schatz der Medici. Würde sich auf jeden Fall sehr positiv auf unsere Urlaubskasse auswirken.
Wenn ich in Florenz einen Internetzugang finde gebe ich direkt vor Ort unsere Eindrücke der schönen statt preis. Ansonsten müsst Ihr warten bis wir wieder in der Heimat sind.
Die Medici in Florenz
Mittwoch, 24. Mai 2006Das heutige Bankwesen entsteht in Florenz und 1252 wird der Fiorino geprägt, welches zu einem vorherrschendem Zahlungsmittel in ganz Europa wird.
Zu dieser Zeit begann auch der Sagenhafte Aufstieg der Familie der Medici, die mehr als 300 Jahre Florenz und die Toscana beherrschten. Die geschickten Bankiers, Politiker, Kriegsherren und Kaufleute dehnten ihr Terretorium durch Kauf und Eroberungen aus und übernahmen so Städte wie San Gimignano, Volterra, Prato und Arezzo. Anfang des 15. Jahrhunderts folgten noch die Städte Pisa, Cortona und Livorno, woduch sich die Medici einen permanenten Zugang zum Meer sicherten.
Durch geschicktes Taktieren und Handeln wurde durch die Medici Florenz zu einem kulturellem Mittelpunkt Europas.
Nach dem Tode der letzen Medici, Anna Maria Ludovia, wurde die Toskana durch das Haus Habsburg-Lothringen regiert. Dies taten sie bis zur Vereinigung Italiens in 1860. Vittorio Emanuele der 2. regierte in Florenz als Hauptstadt des Königreiches Italien von 1865 bis 1871.
Florenz, die Gründung
Mittwoch, 24. Mai 2006Das geistige und Kulturelle Zentrum der Toskana ist Florenz. Mehr als 3000 Jahre in die Vergagenheit reicht die Geschichte von Florenz. Bereits im Jahre 59 vor Christus wurde unter Caesar eine römische Veteranen Kolonie gegründet die den Namen Florentina erhielt. Mehrere Thermen, ein Forum und sogar ein Amphitheater wurden errichtet.
Im 4. Jahrhundert wurde durch die Christianisierung, die bereits im 2. Jahrhundert begann, die Stadt zum Bischofsitz gekürt.
Durch die Lage im Arno-Tal war die Stadt weit aus schlechter geschützt vor den Angriffen der Goten als die Städte der etrusker auf den Bergen. Das Herzogtum Tuscia wurde von den Langobarden gegründet.
Als Karl der Große den Langobardenkönig Desideria besiegte wurde Tuscia zu einer fränkischen Grafschaft. Mit der Vereinigung von Florenz und Fiesole wurde der Grundstein für den Aufstieg der Stadt gelegt, deren Reichtum auf einen florierenden tuchhnadel zurückzuführen ist.